EU-Projekt
EU-Projekt zu ‚Spice’ und synthetischen Cannabinoiden
Bislang gibt es wenig wissenschaftliche Erkenntnisse über die Verbreitung, die Konsumenten und die Risikobewertung von synthetischen Cannabinoiden. Das EU-Projekt „‚Spice’ und synthetische Cannabinoide“ unter Leitung von Dr. Volker Auwärter vom Institut für Rechtsmedizin an der Freiburger Uniklinik entwickelt mittels eines multidisziplinären Ansatzes genauere Einblicke in die Thematik. Dazu werden auf der einen Seite Untersuchungen zur Identifizierung und Quantifizierung der Substanzen sowie zu deren Risikoprofilen durchgeführt (deren Ergebnisse sich unter anderem auf dieser Internetpräsenz befinden), auf der anderen Seite werden sozialwissenschaftliche Daten zu Konsumententypen und Konsummotivationen und zu möglichen psychosozialen Gefährdungen erhoben. Zielsetzung des Projekts ist die Entwicklung effektiver Präventionsmaßnahmen zu synthetischen Cannabinoiden.
Laufzeit des Projekts: 01.01.2011-31.12.2012
• Projektleiter: Dr. Volker Auwärter, Uniklinik Freiburg (Forensische Toxikologie).
Partner:
- Goethe-Universität Frankfurt, Centre for Drug Research, D
- Medizinische Universität Wien, Institut für Krebsforschung, AT
- Universität Helsinki, Department of Forensic Medicine, FI
Associate Partner:
- Bundeskriminalamt, Wiesbaden, D
- National Bureau for Drug Prevention, Warschau, PL
- National Institute for Health and Welfare, Helsinki, FI
- Stadt Frankfurt am Main, Drogenreferat, D
- Universität Bern, Institute für Rechsmedizin, CH
• Fragestellung/Forschungsfokus: Produkt- und Substanzmonitoring, Tests zur spezifischen Schädlichkeit bestimmter synthetischer Cannabinoide, Zusammenstellung verfügbarer Forschungsergebnisse zu Art, Verfügbarkeit und Konsum dieser Substanzen, Erstellung von Material für die Präventionsarbeit (Website, Flyer etc.)
• Das Projekt basiert unter anderem auf einer Pilot- und einer Follow-Up-Studie des Centre for Drug Research zu Verbreitung und Konsum von Spice und anderen sogenannten Räuchermischungen, die 2009-2010 durchgeführt wurde. Dabei handelte es sich um die ersten sozialwissenschaftlichen Studien zu diesem Thema.
Funded by the Drug Prevention and Information Programme of the European Union.